Hörsinn hoch sechs

image‚Der Ton beginnt im Kopf‘ – sagt Tabea Zimmermann. ‚Das Wissen geht über den Kopf in den Bauch in die Hände‘, so der Bratschenbauer Peter Erben. Und wo und wie hört das Publikum? Spannende Fragen bei der Veranstaltung ‚Mit allen Sinnen hören‘ in der Körber-Stiftung, Hamburg. Fragen, die hoffentlich noch länger in den Köpfen arbeiten und den sechsten Sinn beim nächsten Hören aktivieren.

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Blickwechsel

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Zwischen den Künsten: eine Veranstaltung für die Kölner Philharmonie in Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig. Mit dem vermittlerischen Ansatz, Wolfgang Rihms Verstehen des Komponierens als formenden Schaffensprozess in den Vordergrund zu rücken. Mit tollen Bildern von Joan Mitchell und 48 Interessierten. Sonntäglicher Input!

Eine konsonante Diskussion

logodas schaffen nur Posaunisten. So zumindest ein Fazit der Juryberatungen des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs 2016, zu hören beim Konzert zur Nominierung der diesjährigen Wertungsspiele am 15.01.16. Den Gesprächen mit allen Juryvorsitzenden vorangegangen war ein Abend mit gesungenem Wort vom Preisträger-Ensemble 2015 „Voktett“, mit Kurzinterviews der Veranstalter und natürlich glücklichen Preisträgern. Eine spannende Moderationsaufgabe in einem wunderbaren Saal!

Einfach hören…

 

03 Symposium -Einfach hören- Anne Kussmaul 16-26 Uhr

Foto: Chris Marxen

… gar nicht so einfach. Deshalb hat der Nikolaisaal Potsdam in Kooperation mit Uni Potsdam und dem netzwerkjungeohren ein gleichnamiges Symposium initiiert. Und ich hatte am 14.11.15 die Ehre, mit einigen anderen KollegInnen aus der musikvermittlerischen Perspektive vorzutragen. „EinführungPlus – Mehr begreifen. Mehr fühlen. Mehr hören.“ hieß mein Beitrag. Hoffentlich bald keine Zukunftsmusik mehr.

Inspiration als Seminar

Welch schöne Aufgabe: gestern durfte ich knapp 20 Master-Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz in Hamburg zu etwas ganz Entscheidendem verhelfen, zu Inspiration. Ob und wie das gewirkt hat, wird sich zeigen, bei derAuswahl der Konzert-Stipendien im Rahmen des Masefield-Stipendiums der HfMT Hamburg und der Töpfer-Stiftung.

September-Nachlese

Jekiz-Slidshow2Mein Sommer bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ging mit einem echten Highlight zu Ende: mit einem Feature zum „Pavillon 1808“. Gemeinsam mit meinen sechs MitstreiterInnen bei der „Masterclass on music education“ gingen wir darin der Frage nach, was Freiheit heute ist und für Beethoven in seiner Musik war. Einen Überblick über alle drei Pavillons der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gibt’s hier. Und dann die erste Einführung der neuen Spielzeit im Konzerthaus Dortmund – Jekiz stellt sich nun auch dem Nashorn und wird zu Rhino-Kids. Hier die Termin-Übersicht für 2015/16.

I – was?

I, Culture Orchestra  – ein Orchester mit tatsächlich ungewöhnlichem Namen. Steht das „I“ für das Gruppen-Ich des Ensembles oder ist es das Klangkörperpendant zum I-phone? Eine Frage, der ich persönlich nachgehen werde, heute in Berlin. Und um 19 Uhr gibt es die Einführung zum Konzert des oben erwähnten Orchesters im Rahmen des Young Euro Classic Festival, im Konzerthaus Berlin. I’ll be there…