Schlagwort-Archive: Konzerthaus Dortmund

Nachhören und -sehen

Jedem Kind ein Instrument…und wer es live verpasst hat, kann den Beitrag über den Jeki-Tag 2014 auch in der WDR-Mediathek online nachhören. Bilder gibt es auf der Seite der Stiftung „Jedem Kind ein Instrument“ zu sehen. Man hört sich!

 

Advertisements

So klingt nur Jeki!

imagesMal ganz ehrlich: auf der Konzerhausbühne in Dortmund war ich schon unzählige Male, aber noch nie mit so vielen kleinen (oder auch großen) Kolleg/innen. Gestern beim großen Abschlusskonzert war es selbst auf der sonst so großen Bühne mühsam, einen Platz zu finden. Geschweige denn, zwischen den Stücken zur Moderation in die Bühnenmitte zu finden. Denn da saßen um die 270 spielfreudigen Jeki-Kinder, die gestern ihren großen Auftritt hatten. Wer das verpasst hat, kann heute nachhören: in der TonArt auf WDR3 ab 15.05 Uhr, mit viel Wissens- und Hörenswertem rund um Jeki und den Jeki-Tag 2014 im Konzerthaus Dortmund. Da steckt Musik drin!

Konzert der Hunderte

www.konzerthaus-dortmund.deAm 25. Mai gibt’s die Neuauflage des Jeki-Tages im Konzerthaus Dortmund. Dort werden einige hundert Jeki-Kinder singen, musizieren und zusammen mit ihren Eltern, Angehörigen und Fans das gesamte Konzerthaus in eine lebendige Klanginstallation verwandeln. Und zum Abschluss des Tages werde ich die Ehre haben, durch das Abschlusskonzert „Auf die Bühne, fertig, los!“ moderieren zu dürfen. Na, mit so vielen kleinen Kolleg/innen im Rücken wird das sicher eine ganz spaßige Nummer werden! Hier geht’s zum Flyer mit allem Wissenswerten.

Ey, die war barfuss!

Jekiz-Slidshow2Tja, auch solche Entdeckungen machten die Jekiz-Kids gestern beim Liederabend von Measha Brueggergosmann. Und der war umso spannender und überraschender, als die meisten der knapp 30 Kinder noch nie im Konzerthaus gewesen waren. In der Jekiz-Einführung kurz davor hatten wir zwanzig Minuten die Ehre, vom Pianisten Justus Zeyen in die Geheimnisse des Begleitens und Klavierspiels eingeweiht zu werden. Und erfuhren  dabei von Blätterern, die auf der Bühne eingeschlafen sind oder sich auch schon mal während des Konzerts über den Schwierigkeitsgrad der Stücke unterhalten wollten. Was es nicht alles gibt im klassischen Zirkus…

Der etwas andere Dienstausflug

Jekiz-Slidshow2Kürzlich waren um die 20 Jeki-Lehrer/innen aus dem Münsterland zu Gast im Konzerthaus. Sie lauschten dem bereits erwähnten Konzert mit Martin Grubinger und bekamen von mir einen 30-minütigen Workshop zu den Jekiz-Einführungen am Konzerthaus Dortmund. Da blieb es natürlich nicht nur beim still Sitzen und Zuhören; es wurde auch kräftig mitgeklatscht. Das hat offensichtlich Spaß gemacht. Wer mag noch?

Uraufführung mit Plastiktrommeln

Jekiz-Slidshow2Beim nächsten Jekiz-Konzert im Konzerthaus Dortmund am 15. Februar um 20 Uhr wird es gleich zwei Uraufführungen geben: eine ganz offiziell auf der Bühne mit Peter Eötvös‘ „Speaking Drums“ und eine Dreiviertelstunde früher bei der Jekiz-Einführung mit Plastikkisten, auf denen die Jekiz-Kids mit mir ganz praktisch in die Welt von serieller Komponierweise hineintrommeln werden. Ein Programm der besonderen Art! Und wenn wir Glück haben, wird sich auch der Starsolist des Abends, Martin Grubinger, mit uns warmtrommeln.

FAZ-Schatz

Äußerst „taktvoll“ – in der Ausgabe vom 04. Mai 2013 der gleichnamigen Verlagsbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ließ sich folgender Schatz zu meinen Jekiz-Scout-Aktivitäten am Konzerthaus Dortmund heben:

“ (…) Auch die Konzerteinführungen der Geigerin Anne Kussmaul speziell für Kleinkinder zeigen, dass die Barrieren zur klassischen Musik eines Radio Symphonieorchesters Wien oder „schwierige“ Avantgarde eher in den Köpfen von Erwachsenen stecken als in jenen kleinen Hirnen, die noch nicht mit konditionierten Reflexen auf einen Tritonus reagieren, weil sie gar nicht wissen und auch nicht fühlen, dass er einmal mit dem Teufel in Verbindung gebracht wurde. (…) „Jedes Kind ins Konzert“, heißt es jetzt in Dortmund. Bei kostenlosen Konzertbesuchen mit kindgerechter Einführung für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Kindgerecht bezieht sich allerdings nur auf die Vermittlung, die Musik selbst wird nicht verniedlicht. Dass das geht und die Ohren sich öffnen, zeigt, wo die eigentlichen Barrieren liegen: nicht in der „schweren“ Klassik oder der „komplexen“ Avantgarde, sondern im Erwachsenenritual, mit dem diese Musik oft präsentiert wird.“

Und für diese Spielzeit startet die letzte Jekiz-Einführung am 24.05., ab 19.15 Uhr. Mit bekannten und unbekannten Schätzen aus einem knappen Jahrhundert Filmmusik-Geschichte(n).