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on air

eldoradio… am Dienstag zwischen 18-19 Uhr, bei „TerzWerk“, der Klassik-Sendung vom Dortmunder Campus-Radio „eldoradio“. Zum Gespräch bittet mich Lisa Marie Günster, Studierende der TU Dortmund im Studiengang Musikjournalismus, über das Schaffen als freischaffende Musikvermittlerin. Hier geht’s zum livestream: https://www.eldoradio.de/streaming

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Von selbst erklärt

Jetzt gibt es hier vom Festspielhaus Baden-Baden einen zusammenfassenden Info-Text und Fotos des Workshops „Meine Musik“ mit Antonin Dvoraks „Amerikanischem Streichquartett“ vom November online. Die Zastrow Foundation legt dabei großen Wert darauf, dass Kinder ihre Gedanken zur Musik selbst erklären. In unserem Konzept haben wir uns darauf konzentriert, dass die Kinder mit Hilfe des Komponisten Dr. Johannes Voit dies nicht mit Worten, sondern durch ihre eigene Musik tun.

Von männlichen Jungfrauen und singenden Zügen

Nun bin ich das zweite Mal innerhalb einer Woche unterwegs in Sachen „re-rite“ und hatte genügend Zeit, die Workshops für die Elbphilharmonie Hamburg Revue passieren zu lassen. Ich muss sagen, bei meiner Arbeit an der Elbe habe ich mein Herz an die Hamburger Jungs verloren – die kamen auf solch wunderbare Gedanken. Wie zum Beispiel, dass der „Tanz der Jungfrauen“ aus „Le sacre du printemps“ daher so roh klingt, weil es sich doch ganz offensichtlich um männliche Jungfrauen handeln muss. Was musikwissenschaflich noch nachzuprüfen wäre.

Und beim Umsteigen am Münchner Hauptbahnhof wurde ich von der Österreichischen Bundesbahn ganz musikalisch empfangen: mit den singenden Zügen, die mich ins Land von Wolfgang Amadeus Mozart zu den Salzburger Pfingstfestspielen bringen. So poetisch kann das Fahren mit der Bahn sein, einfach mal hier reinhören

Angedockt an Hamburgs Schulen

Der Frühling kommt, zusammen mit den vorbereitenden Schulworkshops zu „re-rite – Du bist das Orchester“ von der Elbphilharmonie Hamburg. Wie passend zu „Le sacre du printemps“ – das werden auch die Schüler/innen merken, denn ich werde mit ihnen inhaltlich zu diesem Werk arbeiten. Und ihnen die Innenwelt des Orchesters vermitteln, wie es nur jemand kann, der Teil eines solchen Klangkörpers ist. Und das werden sie auf sehr praktische Art und Weise sogar selbst werden, ganz unabhängig von Instrumenten und Umgebung. Wie das geht? Einfach mal mitmachen, bei den Familienworkshops am 25./26.05. unter der berühmtesten Baustelle Deutschlands. Das hat echten Einmaligkeitscharakter – so wie jeder Workshop. Einmalig spannend!

Du Opfer!

Hoch aktuell ist die Opfer-re-rite-FlyerThematik, sei es unter Schülern, gesamtgesellschaftlich oder bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Das wurde mir erneut am vergangenen Wochenende klar. Eine handvoll Studierende des Mozarteums arbeiteten bei einem Coaching gemeinsam mit mir intensiv an Workshop-Konzepten. Die unterschiedlichsten musikvermittlerischen Ansätze zu „re-rite – Du bist das Orchester!“ kamen so zusammen. Die Dichte der Ideen im Probensaal des Große Festspielhauses wurde immer höher, so dass ich wiederum voll überzeugt bin: jeder Vollblut-Musiker kann mit der ihm eigenen Begeisterung als Täter viele musikalische Opfer finden.

Das werde auch ich wieder versuchen, bei den vorbereitenden Kindergarten- und Schulworkshops in Salzburg ab Mitte April.

Die Salzburger Kulisse

re-rite-Flyer Das Salzburger Festspielhaus hatte ich bisher nur als aktive Musikerin kennengelernt: bei den Salzburger        Festspielen im Sommer 2002 im SWR-Radiosinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg mit Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ und einige Jahre später mit den Dortmunder Philharmonikern. Schon damals eine einzigartige Kulisse, das große Festspielhaus mit seiner riesigen Bühne, ein engagiertes Publikum, das seinen Ärger oder seine Begeisterung über die neutönende Musik Lachenmanns lauthals kundgetan hat.

Am 27. Februar war ich in neuer Funktion an ganz anderer Stelle im Festspielhaus: in der sogenannten    „Kulisse“, ein wunderbares Foyer mit großen Glasfronten und Blick über die Salzburger Altstadt mit Burg im Hintergrund – grandios. Ein inspirierender Ort, um mein Workshop-Konzept zu „re-rite – Du bist das Orchester“ vor zahlreichen interessierten Erzieher/innen und Lehrer/innen aus dem Salzburger Umland vorzustellen. Und anschließend gab es beim angeregten Austausch „Würschtel“ und Wein, ein ganz neues kulinarisches Erlebnis. Dies ist dann zu vertiefen, bei meinem Aufenthalt rund um die Workshops von Ende April bis Mitte Mai in Salzburg. Servus in Salzburg!

Radioshow

Bei der letzten Jekiz-Einführung am 25.10.2012 war Susann el Kassar vom eldoradio mit Mikro und Aufnahmegerät dabei und hat die Jekiz-Kids und mich bei der Reise in die Welt der Geigenklänge begleitet. Wer nicht glauben kann, dass man sich zusammen mit sechs- bis zwölfjährigen Kinder einm reinen Sonatenabend mit Spaß und Interesse nähern kann, der sollte mal in diesen eldoradio-Radiobeitrag reinhören.

Und da der WDR seine Seite umgestellt hat, gibt’s hier den WDR3-Variationen-Beitrag vom 21.11.2011 über meine Workshops mit Jugendlichen zu re-rite leider nicht mehr online. Wer aber Interesse daran hat, kann sich gern bei mir melden unter musikvermittlung@web.de.

In diesem Zusammenhang noch mal der Hinweis auf den passenden Film „Kinder in die Orchesterkiste“ mit Kindergarten-Kindern im re-rite-Projekt. Übrigens wird „re-rite – Du bist das Orchester“ im Mai auch in Hamburg an der Elbphilharmonie Station machen – und ich werde wieder vorbereitend mit Workshops dabei sein. Infos dazu hier.